Firmgottesdienst in Bad Zurzach und Schneisingen

Firmweg inmitten der Pandemie

Im Herbst 2021 machten sich 30 Firmanden auf den Firmweg. An verschiedenen Abenden lernten die Firmanden die Bedeutung der Firmung kennen – eine Tauferneuerung als junger Erwachsener und Bekenntnis zur eigenen Kirche.
Die Umstände waren auf dem Weg sehr unterschiedlich. In den Wintermonaten galten strenge Pandemie Vorschriften. Ein erstes Treffen fand in der Trotte in Rekingen statt. Notabene auch draussen mit einem Spaziergang in der nahen Umgebung und verschiedenen Posten. Eine Feuerschale zum Aufwärmen und eine heisse Suppe im Becher durfte nicht fehlen.

Thematische Auseinandersetzung fanden dann im Januar und Februar online statt. In Kleingruppen fanden wir uns zu Zoom Sitzungen zusammen und diskutierten unsere Ideen und Vorstellungen von Gott und dem Heiligen Geist.

Ein grosses Ziel des diesjährigen Firmweg war die Romreise in den Frühlingsferien. Wer wollte, konnte sich auf den Weg nach Rom machen und die Stadt erkunden wie auch den Vatikan und einen Blick auf den Papst werfen, der am Mittwochmorgen die Messe hielt.

Ukraine und Sorgentelefon 147

Der Firmspender Markus Thürig, Generalvikar des Bistum Basel, konnte sich am Samstag, 28. Mai überzeugen, dass die Firmanden bereit waren. Er suchte im Gottesdienst das Gespräch zu den Firmanden und vollzog das Sakrament der Firmung. Die Firmanden selbst richteten Grussworte an den Firmspender und hielten die Fürbitte und die Kyrie. In der Fürbitte wurden auch die Menschen in der Ukraine bedacht – ein Teil der Auseinandersetzung und Vorbereitung auf dem Firmweg. Die Kollekte ging zu Gunsten Jugendlicher in akuter Not und Ersthilfe. Das Sorgentelefon 147 in der Schweiz, das insbesondere in der Pandemie viel bewirkt hat.

Grosser Aufmarsch an der Firmung

Die Erleichterung bei den Gästen am Gottesdienst war spür- und sichtbar. Die wiedergewonnene Freiheit ohne Auflagen und Einschränkungen Anlässe zu besuchen, veranlasste sehr viele Menschen, den Firmgottesdienst in Zurzach und Schneisingen beizuwohnen. Viele Familien nutzten die Gelegenheit sich zu treffen. Aus der nahen Umgebung wie aus dem Ausland kamen sie her. Das Verenamünster in Bad Zurzach war zum Bersten voll. Der Dank gilt vor allem den Helfer*innen beim Platz finden und beim Apèro.

Die Firmbegleiter Stefan Günter und Igor Simonides zeigten sich nach dem Gottesdienst in Schneisingen zufrieden mit dem Tag und dem Abschluss des Firmwegs. Es zeigte sich einmal mehr, dass jeder Firmweg einzigartig ist und von den Firmanden geprägt wird. Nach der Firmung ist vor der Firmung. Bereits im Spätsommer dieses Jahres beginnt der nächste Firmweg im Pastoralraum der Röm. Kath. Kirche in Zurzach-Studenland. (isi)