BAD ZURZACH (isi) – In den Frühlingsferien machte sich eine Gruppe Firmanden auf den Weg nach Rom. Vier Tage blieben nach Osternmontag Zeit, die Stadt zu erkunden. Ausschlafen war nicht angesagt. Um 8.00 Uhr morgens ging es los mit dem Frühstück im B&B am Rande der Innenstadt, gleich neben einer Metrostation. Wie praktisch, um gleich den Weg ins Zentrum zu finden, wo all die Sehenswürdigkeiten stehen - die meisten. Kolosseum und Forum Romanum standen genauso auf dem Programm wie der Petersplatz und die gleichnamige Basilika, Sitz des Papstes. Nach einem kurzen Besuch bei seiner Heiligkeit am Mittwochmorgen auf dem Platz und der Vergewisserung, dass es ihm gut geht, ging es zur spanische Treppe. Berühmte Filmszenen (Audrey Hepburn) wurden nachgestellt. Das fiel auch den dortigen Carabiniere auf, die auf die geltenden Regeln auf der Treppe aufmerksam machten und ermahnten. Da Heiratsanträge auf der Treppe nicht das Interesse Jugendlicher ist, war der Trevibrunnen das nächste Ziel. Ein Münzwurf über die Schulter und die Gewissheit, dass man nach Rom zurückkehren wird.

 

Katakomben und ein Bad im Meer

Highlight war auch der Besuch der Katakomben Domitilla mit einer fachkundingen und fesselnden Führung zu den frühen Christen. Eine unterirdische Basilika findet sich nur hier. Wer im Frühling Italien besucht und ans Meer geht, möchte das Bad im Meer nicht missen. Trotz Nieselregen und Wind liessen es sich die Jugendlichen nicht nehmen, sich in die Fluten zu stürzen.

 

Mario Draghi ist nicht Supermario, die Glacé schmeckt besser

Supermario, Namensvetter von Mario Draghi, seines Zeichens Premierminister Italiens und ehemaliger EZB Chef, konnten die Firmanden im Trubel Roms doch nicht ausfindig machen. Die Enttäuschung hielt sich allerdings in Grenzen. Die Glacé war doch wichtiger und besser. So die einhellige Meinung.
Vier Tage waren schnell um und nach einer nächtlichen Carfahrt quer durch Italien kam die Gruppe wohlbehalten am Samstagmorgen in Bad Zurzach wieder an. Viele Eindrücke, wenig Schlaf und die Erkenntnis, dass Rom nicht in einer Woche erkundet werden kann. Wir kommen wieder!